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Stärkere Polizeipräsenz auf dem Hümmling Die Polizei verstärkt ihre Präsenz auf dem Hümmling: Die Wache in Werlte erhält zu den bislang drei Beamten sechs zusätzliche Kräfte. Das kündigte Polizeipräsidentin Heike Fischer, Leiterin der Polizeidirektion Osnabrück, gestern in Sögel an.
Verbunden mit der personellen Aufstockung sind auch strukturelle Veränderungen bei der Polizei auf dem Hümmling. Die Dienststellen in Sögel, Werlte und Esterwegen (mit der Außenstelle in Surwold) werden unter dem Dach einer neuen „Polizeistation Hümmling“
zusammengefasst. Hauptsitz des Verbunds mit insgesamt 28 Beamten ist Sögel.
Beziehen wird die Polizei im Zuge der Neuorganisation gleichfalls neue Räumlichkeiten. In Sögel wechseln die 17 Beamten vom ehemaligen Amtsgericht an der Clemens-August-Straße in das Gebäude am Prinzenkamp, in dem auch die Agentur für Arbeit ihren Sitz hat. Standort in Werlte wird weiterhin der Bereich Marktplatz bleiben. Hier ist nach Angaben von Fischer aber noch nicht endgültig über die neuen Räumlichkeiten entschieden.
Kein Umzug steht derweil in Esterwegen/Surwold an. Die beiden dort tätigen Beamten, die bislang direkt dem Polizeikommissariat Papenburg unterstellt waren, werden aber der „Polizeistation Hümmling“ zugeordnet.
Die neue Struktur soll nach den Ausführungen von von Polizeipräsidentin Fischer zum Herbst dieses Jahres stehen. Als Zentrale bleibt die Wache in Sögel wie bisher „rund um die Uhr“ besetzt. Ausgeweitet werden derweil die Präsenzzeiten in Werlte. Hier sind die Beamten künftig von 7 bis rund 21 Uhr vor Ort erreichbar. Ferner wird in Werlte der Aufgabenbereich Ermittlungstätigkeit mit der Möglichkeit der digitalen erkennungsdienstlichen Behandlung von Verdächtigen konzentriert.
Text: Klaus Dieckmann/Ems-Zeitung Foto: Cloppenburg
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